Ende des 20‘en Jahrhunderts wurden basierend auf EU-Richtlinien neue nationale Gesetze und Verordnungen erlassen. Sowohl Hersteller als auch Betreiber sahen sich diesen Anforderungen gegenüber gestellt. Hinsichtlich des Explosionsschutzes gab es einiges zu beachten, doch nicht alles war neu. So ist es nicht abwegig zu behaupten, dass die weit über die Deutschen Grenzen bekannte Explosionsschutzrichtlinie ZH 1/10 (später BGR 104, heute DGUV-Regel 113-001) der Berufsgenossenschaften Basis für die einheitliche europaweite Neuregelung im betrieblichen Explosionsschutz war.
 

 
Im Folgenden ein kurzer Überblick zu den relevanten EU-Richtlinien und eine kurze Darstellung der Zusammenhänge mit deutschen Gesetzen und Verordnungen, zugeschnitten auf die Herstellung oder Verwendung nicht-elektrischer Geräte außerhalb des Bergbaus.
 
 
 

In 2015 wurde in Deutschland die Umsetzung des betrieblichen Explosionsschutzes neu geordnet. Die stoffabhängigen Schutzanforderungen wurden in die GefStoffV verschoben, während die Beschaffenheits- und Prüfanforderungen an Betriebsmittel in der BetrSichV verblieben.

 

 
 
© Ingenieurbüro Helmut P. Mätzig -Stand: August 2015